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Perfektes Zeitmanagement: Jeden Tag das gleiche Outfit

Warum Barack Obama beim täglichen Styling auf Minimalismus setzt

Der größte Alptraum einer Fashionista ist tatsächlich ein Schritt zum Erfolg. Mit der simplen Methode, täglich auf das gleiche bewährte Outfit zu setzen, spart man Kapazitäten für die wirklich wichtigen Dinge. Die Regel: je erfolgreicher, desto abwechslungsärmer. Ob das umgekehrt auch funktioniert?

3 mal anzug

 

Der amerikanische Präsident liebt es klassisch-schlicht - und trägt, wie es aussieht, immer das Gleiche. (Das Gleiche, nicht das Selbe, wohlgemerkt.) Damit offenbart sich der Kopf der USA als smartes Köpfchen; Schließlich ist er nicht als Dressman angestellt, sondern als Regierungschef. Und als solcher hat er Wichtigeres zu tun, als täglich viertelstundenlang zu grübeln, welche Krawatte zum Hemd, welchen Anzug zum Anlass er tragen sollte, um einen Platz in den Modemagazinen zu erobern. Das kann er getrost seiner Frau überlassen, die Anlass für Mediendiskussionen bietet, wenn sie das identische Outfit zweimal innerhalb einer Amtsperiode trägt. Aber Obama: Der weiß, was ihm steht, und greift morgens stilsicher nach seinen bewährten grauen oder blauen Anzügen. Dem Magazin Vanity Fair erklärte er, warum: "Ich versuche, mir Entscheidungen zu ersparen. Ich möchte keine Entscheidungen darüber treffen, was ich esse oder anziehe - weil ich zu viele andere Sachen entscheiden muss."

Wer Erfolg hat, spart Zeit beim Anziehen

Damit steht Obama nicht alleine da: Modedesigner Michael Kors überzeugt in dauerhaftem Schwarz. Das mag jedes Mal ein anderer Edelzwirn sein, der sich in minimalen Details vom Vortagsmodell unterscheidet - der Effekt ist derselbe: minimalistische Perfektion. Und da er keine Zeit auf die eigene Garderobe verschwendet, kann er mehr für die anderer Leute aufbringen. Auch bei Mark Zuckerberg kann man sich nur schwer vorstellen, wie er morgens eitle Ewigkeiten vor Schrank und Spiegel verbringt, um das Outfit zusammenzustellen, das seinen Status, Wohlstand und Erfolg bei maximalem Komfort optimal transportiert. Er greift wohl eher in seine Kommode und zieht an, was ihm in die Finger gerät. Dank eines ausgeklügelten Einkaufsystems, das sich auf Basics in dreierlei Farbtönen beschränkt (helleres Grau, dunkleres Grau, Taupe) harmoniert der Hoody immer mit dem T-Shirt. Und Mark hat Zeit gewonnen, neue Freunde zu gewinnen.

drei t-shirts

Challenge accepted!

Das Business- und Design-orientierte Magazin Fastcompany hat deshalb zu einer Challenge der besonderen Art aufgerufen: Jeden Tag das gleiche Outfit, sprich der identische Stil, wie zum Beispiel dunkle Hose zu weißem Shirt, ein rotes Hemd darüber. - und einfach schauen, was passiert. Edelfeder Meike Winnemuth hat den Ansatz nicht ganz kapiert, als sie sich der Herausforderung stellte, ein Jahr lang täglich dasselbe blaue Kleid zu tragen: Da ging mehr Zeit als zuvor darauf, das Teil mit Accessoires und anderen Kleidungsstücken aufzupimpen - eine Schulung der Kreativität, aber keine Erfolgsmethode.

Experten zufolge soll man nämlich nur über begrenzte Kapazitäten zum Entscheidungstreffen verfügen - und schade wär's, wenn da die Hälfte schon für die Kleidungswahl am frühen Morgen draufgeht und man am Nachmittag dann schon nicht mehr entscheiden kann, ob kaufen oder verkaufen.

Fazit: Minimalismus bringt Erfolg

Auch wenn wir persönlich an der Theorie mit den Entscheidungskontingenten zweifeln - Zeit und Hirn für Wichtigeres spart man auf alle Fälle, wenn man morgens auf bewährte Basics zurückgreifen kann. Wie, natürlich, die Basics von Dailybread. Noch mehr Zeit und Hirn spart man mit einem flexiblen Abo, dass einem die benötigte Ware in die Kommode legt, ohne dass man darüber nachdenken muss. Minimalismus ist Perfektion, denn er ermöglicht die Konzentration auf das Wesentliche. Probieren Sie's mal aus!